Einen geschulten Blick für‘s Detail sowie besondere Fingerfertigkeit erforderte die Einrahmung dieses großformatigen, prächtigen Federschmucks aus Südamerika. Erster Arbeitsschritt war das Fixieren an von außen nicht sichtbaren Stellen durch Aufnähen mit transparentem Perlongarn.

Als Unterlage hierfür diente, passend zur eher textilen Optik, ein mit Leinen bespannter Karton, auf welchem der Kopfschmuck scheinbar leicht und locker aufliegen sollte.

Kastenrahmen-Aufbau
Kastenrahmen-Aufbau

Eingebaut wurde er abschließend in einen hellen Kastenrahmen, bei dem ein gewisser Abstand zwischen Glas und Untergrund nicht nur einen starken dreidimensionalen Effekt erzielt, sondern vor allem das zu rahmende Objekt davor schützt, zerdrückt oder zerquetscht zu werden.

Um den feinen Aufbau der einzelnen Federn sowie auch die Struktur des Halteseils uneingeschränkt zur Geltung kommen zu lassen, fiel zudem die Entscheidung für weitgehend reflektionsfreies Museumsglas, das die Plastizität des Ganzen ebenso unauffällig wie wirkungsvoll unterstreicht.

Federschmuck in Objektrahmen gerahmt
Federschmuck in Objektrahmen gerahmt