Oft wachsen die Bilderwände mit den Jahren. Neue Bilder werden dort aufgehängt, wo noch Platz ist. Spätestens beim nächsten Renovieren fragen Sie sich, wie Sie die Bilder neu arrangieren können. Machen Sie sich am besten vorher Gedanken, damit Sie nicht gleich wieder Löcher in der frisch gestrichenen Wand zuspachteln müssen. Wir zeigen Ihnen in den nächsten Beiträgen ein paar grundsätzliche Regeln, die es Ihnen erleichtern eine Bilderwand zu gestalten. Aber ein Richtig und Falsch gibt es zum Glück nicht. Im Zweifel hilft hier das eigene Bauchgefühl.

1. Die richtige Höhe

Wie hoch das Bild hängen soll, hängt von ein paar Faktoren ab. Hängt das Bild an einer Stelle, an der keine Möbel darunter sind, dann können Sie folgende Faustregel verwenden: Bildmitte liegt etwas unter Augenhöhe. Die Augenhöhe ist nun natürlich von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Versuchen Sie einen Mittelwert zu finden, der Ihre Mitbewohner mit einschließt. Wenn Sie sehr hohe Wände haben, können Sie die Bildmitte um ca. 10 cm nach oben verschieben.

Beispiel Bilderhängung mit Nagelbild von Günther Uecker
Beispiel der Bilderhängung mit einer Prägegrafik von Günther Uecker

Im Treppenaufgang hängen Sie die Bilder auch mit der Bildmitte etwas unter Augenhöhe. Dazu messen Sie von den jeweiligen Treppenstufe, über der die Bilder hängen.
Wenn Sie Bilder über ein Sofa hängen möchten, dann lassen Sie mindestens 15 cm Platz von der Rückenlehne zum Rahmen.
Am Essplatz können Sie die Bilder etwas tiefer als normal hängen, da Sie ja dort die Kunstwerke häufig im Sitzen betrachten.

(Bei dem Bild auf dem Foto handelt es sich um die Serigrafie mit Prägedruck „Friedensgebot – Blatt 4“ von Günther Uecker. Werke des Künstlers finden Sie auf unserer Website: https://www.kunsthandlung-langheinz.de/UECKER-guenther)

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